Veröffentlicht am: 27.07.2026
Melanie Kupfer berichtet, wie sie neue Herausforderungen angenommen und sich gezielt zur betrieblichen Datenschutzbeauftragten weiterqualifiziert hat. Sie erzählt, was sie zur Weiterbildung motiviert hat, welche Erfahrungen sie dabei gesammelt hat und gibt praktische Tipps für alle, die selbst beruflich wachsen möchten. Lesen Sie am besten selbst!
Erzählen Sie gern etwas über sich. Was machen Sie zum Beispiel gerade beruflich?
„Ich bin seit 6 Jahren als Quereinsteigerin in der Kämmerei der Stadtverwaltung Trebsen tätig, im Sachgebiet Steuern und Liegenschaften und arbeite aktiv im Personalrat mit. Ursprünglich komme ich aus dem Finanzsektor.“
Was hat Sie zu einer Weiterbildung in unserem Haus bewegt?
„Wir haben hausintern nach Einsparpotenzial gesucht und festgestellt, dass der externe Datenschutzbeauftragte doch allerhand Geld kostet. Also habe ich mich im Internet erkundigt, wo arbeitsortnah eine Weiterbildung stattfindet, die kompakt unterrichtet wird, also nicht über mehrere Wochen oder Monate. So bin ich auf das IHK-Bildungszentrum Dresden gestoßen.“
Zurückblickend auf diese Weiterbildung: Was hat Ihnen am meisten Freude bereitet? Welcher Themenbereich war für Sie der Interessanteste?
„Der Austausch mit den anderen Teilnehmern ist mir bei jeder Weiterbildung wichtig. Durch die Vorstellungsrunde wusste man, aus welcher Branche die anderen Teilnehmer kommen. Da wir nur eine recht kleine Gruppe waren, kam man auch schnell ins Gespräch.
Für mich waren alle Themenbereiche interessant, zumal Herr Koch, unser Dozent, den Unterricht sehr anschaulich und interessant gestaltet und mit vielen Praxisbeispielen unterlegt hat.
Wie hat sich die Weiterbildung auf Ihren beruflichen Werdegang ausgewirkt?
„Durch die Weiterbildung hat sich mein Aufgabengebiet im selben Unternehmen erweitert. Ich hoffe allerdings, dass ich mit dem Thema Datenschutz möglichst wenig Arbeit habe – im positiven Sinne. Durch die interne Besetzung der Stelle des Datenschutzbeauftragten können Fragen oder Probleme auf dem kurzen Dienstweg an mich herangetragen und eventuell notwendige Maßnahmen sehr zeitnah eingeleitet werden. Auch Schulungen der Kollegen müssen nicht lange geplant werden, sondern können spontan stattfinden, da ich ja immer verfügbar bin.“
Was würden Sie anderen im Zuge einer Weiterbildung empfehlen?
„Beschäftigt Euch im Vorfeld (grob) mit dem Inhalt der Weiterbildung. Dies erleichtert den Einstieg in den Unterricht. Bei mehrtägigen Kursen hilft es mir, wenn ich am Abend vor der nächsten Veranstaltung nochmal in die Unterlagen vom letzten Mal schaue.“
