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Entgelttransparenz Schritt für Schritt

Ein praktischer Umsetzungsplan für die HR-Praxis

Beschreibung

Ab dem 7. Juni 2026 müssen die Vorgaben der EU-Entgelttransparenzrichtlinie (RL 2023/970) in nationales Recht überführt sein. Für Unternehmen bedeutet das: nachvollziehbare, diskriminierungsfreie und dokumentierte Vergütungsstrukturen werden zur Pflicht, mit Auskunftsansprüchen für Bewerber und Beschäftigte, Gehaltsangaben in Stellenausschreibungen, gestaffelten Berichtspflichten (ab 100, 150 und 250 Beschäftigten), Joint Pay Assessment bei Entgeltlücken über 5 % und einer Beweislastumkehr im Streitfall. Das bestehende Entgelttransparenzgesetz wird damit deutlich erweitert.

Sie erhalten einen strukturierten Überblick über die neuen Anforderungen, ordnen Ihre eigene Ausgangslage realistisch ein und entwickeln am Ende des Tages einen individuellen Umsetzungsfahrplan für Ihr Unternehmen, inklusive Prioritäten, Verantwortlichkeiten und nächsten Schritten. Sie erhalten fachlichen Input im Wechsel mit Fallarbeit, Reflexion und kollegialem Austausch. Sie arbeiten durchgängig an Ihrer eigenen Unternehmenssituation. Bringen Sie dafür gerne erste Fragestellungen mit. 

Gliederung und Inhalte

  • Die EU-Richtlinie im Überblick: Was kommt neu hinzu, was gilt bereits über das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG)?
  • Status der nationalen Umsetzung in Deutschland und absehbare Auslegungsfragen
  • Vergütungsstrukturen prüfen: gleicher und gleichwertiger Arbeit, analytische Bewertungsverfahren, typische Stolperstellen
  • Recruiting-Prozesse anpassen: Stellenausschreibungen, Bewerbungsgespräche
  • Berichts- und Dokumentationspflichten: was wann zu erheben, zu prüfen und zu veröffentlichen ist
  • Interne Kommunikation: Wie Sie das Thema gegenüber Geschäftsführung, Führungskräften und Belegschaft tragfähig aufstellen
  • Projektaufsatz und Change-Management 
  • Arbeit am eigenen Fall: Ableitung des Umsetzungsfahrplans

Hinweis: Im Mittelpunkt steht ein praktikabler Umsetzungsrahmen für Einsteiger ins Thema, nicht jedoch die vertiefte juristische Auseinandersetzung mit Einzelfragen. Für komplexe Rechtsfragen ist die Hinzuziehung arbeitsrechtlicher Expertise empfehlenswert.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in HR-Prozessen sind hilfreich, juristische Vorbildung ist nicht erforderlich.


Zielgruppe

  • HR-Verantwortliche, Personalleitungen
  • Compliance- und Datenschutzverantwortliche
  • Mitarbeiter der Entgeltabrechnung
  • Geschäftsführungen kleinerer und mittelständischer Unternehmen


Fragen zum Lehrgang?
Romy Hartung

Art der Veranstaltung
Weiterbildung


Abschlussart
Teilnahmebescheinigung


Termine zur Veranstaltung

Vollzeit

Dresden

520,00 EUR

Lehrgangsort

IHK-Bildungszentrum Dresden
Mügelner Straße 40
01237 Dresden

Zeitliche Durchführung

Di + Mi, 09:00 - 16:00 Uhr

Unterrichtsstunden

16

Sie haben noch Fragen?

Romy Hartung